Radreise 2002

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Graz – Genf – Annecy – Grenoble – Vizille

 

Graz – Genf – Annecy – Grenoble – Vizille 73 km 350 hm
Graz – Genf Zug: 22.00 – 11.00
Genf – Annecy Rad: 11.15 – 15.05 50 km 350 hm
Annecy – Grenoble Zug: 16.00 – 17.30
Grenoble – Vizille Rad: 18.00 – 19.30 23,06 km 0 hm

 

Am Sonntag gegen 22 Uhr ging es los. Nachdem unsere als übermäßige Laptops deklarierten Fahrräder im Zug verstaut waren hofften wir auf eine angenehme Fahrt. Allerdings war der Nachtzug von Graz nach Zürich entgegen den Erwartungen wegen dem Grad Prix Wochenende voll besetzt und es war nicht möglich ein gemütliches Abteil zu bekommen geschweige denn ein wenig zu schlafen. Nach 10 langen Stunden kamen wir in Zürich an und mussten in den Zug nach Genf (Geneve) umsteigen. Dort bot sich uns das gleiche Bild nur dass der Schaffner mehr Verständnis für uns Radfahrer zeigte und wir unsere Räder noch im Zug aus der Schachteln befreien und mit dem Zusammenbau beginnen konnten.

Vom Bahnhof in Genf konnten wir direkt ohne Zeitverzögerung losstarten und wählten zielsicher den falschen Ausgang. Nach einigen Schwierigkeiten aus dem Schweizer Grenzort herauszukommen gelang es uns doch die Grenze zu überwinden und konnten unseren ersten französischen Berg bewältigen. Beim Anstieg auf einen kleinen Hügel überholte uns ein Französischer Rennradfahrer und hat mich irgend etwas auf französisch gefragt. Ich der ich dem französischen überhaupt nicht mächtig bin dachte mir er wolle wissen woher wir exotischen Packtaschen Fahrer kommen und ich antwortete „Autriche“ Zuerst schaute er überrascht dann auf meine noch bleichen Wadeln dann ungläubig in mein Gesicht und zog an uns vorbei. Wir fuhren gemütlich weiter Richtung Annecy wo wir mit dem Zug weiter Richtung Grenobel fahren wollten. Nach einigem Suchen fanden wir den Bahnhof und dort fuhr uns der Zug dann vor der Nase davon. Wir ließen uns nicht entmutigen, suchten einen Supermarkt und machten am wunderschönen Lac d` Annecy Pause und genossen das wunderschöne Wetter. Leider genoß ich die Sonne ein bißchen zu viel und holte mir einen Sonnenbrand der mich die restliche Tour ständig begleiten sollte. Kurz nach 16 Uhr bestiegen wir dann den Zug Richtung Grenoble und waren überrascht wie einfach ein Radtransport im Zug sein kann. Am frühen Abend kamen wir in Grenoble an und fuhren noch gemütlich 20 Kilometer Richtung Vizille. Dort angekommen beschlossen wir aufgrund der schon vorgerückten Stunde auf ein warmes Essen zu verzichten und suchten gleich einen Campingplatz wo wir unseren Proviant essen konnten. Gestärkt vom Essen genossen wir noch einen kalten Radler und den warmen Wind, bevor wir uns in unser Luxuszelt schlafen legten.

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